Auf Initiative der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) erhält ein Zusammenschluss von Softwareunternehmen, Maschinenbaufirmen und Forschungseinrichtungen Fördermittel des Bundes, um das Thema Open Source im Maschinenbau zu entwickeln.
Ziel des Netzwerks "Open Source im Maschinenbau" ist es, den Erfahrungsaustausch zwischen IT-Dienstleistern, Maschinenbaufirmen und Forschungseinrichtungen voranzubringen und die Anwendungsmöglichkeiten von Open Source Software in dieser Branche noch bekannter zu machen.
Viel wird gesagt und geschrieben über Open Source Software in der Industrie und speziell im Maschinenbau und in der Automatisierungstechnik. Doch wie sieht es wirklich aus, wie beurteilen in diesen Branchen arbeitende Manager, Projektleiter und Entwickler die Situation?
Eine studentische Projektgruppe der Hochschule Esslingen geht jetzt diesen Fragen nach und hat einen entsprechenden Fragebogen entwickelt, der nun auch als Online-Meinungsumfrage verfügbar ist. Natürlich sind die Antworten vollständig anonym, das Ergebnis der wissenschaftlichen Auswertung wird publiziert.
Die Projektgruppe bittet die angesprochenen Personen, sich an der Umfrage zu beteiligen und verweist darauf, dass ein großer Rücklauf Voraussetzung für eine gewisse Allgemeingültigkeit der Aussagen und eine sinnvolle Interpretation der Ergebnisse ist.
Die Initiative Open Source Region Stuttgart der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH und das Open Source Automation Development Lab
www.osadl.org unterstützen diese Umfrage und bitten ebenfalls um eine rege Beteiligung.
Hier der Link zur Online-Umfrage:
In unregelmäßigen Abständen findet in den Räumen der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart der Eclipse Stammtisch Stuttgart statt. Nach Vorträgen rund ums Thema Eclipse wird in einem nahegelegenen Lokal weiter gefachsimpelt.
Der Eclipse Stammtisch wird getragen von der Eclipse Foundation, Weigle&Wilzcek, instinctools und der Initiative Open Source Region Stuttgart der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart.
Möchten Sie über neue Termine und Aktivitäten des Eclipse Stammtisch infomiert werden? Dann senden Sie bitte eine Mail an mailto:
opensource[at]region-stuttgart.de
Das '''Open Source Automation Development Lab''' (OSADL) ist eine eingetragene Genossenschaft und hat das Ziel, die Entwicklung von Open-Source-Software für den Maschinenbau und für die Automatisierungsindustrie zu fördern und zu koordinieren. Es vertritt speziell die Interessen von Maschinenbauern, Herstellern von Automatisierungs-Hardware und -Software sowie Open-Source-Software-Dienstleistern. Mitglied der Genossenschaft kann weltweit jedes Unternehmen werden. Bedeutende Firmen aus der Region Stuttgart wie Festo, Trumpf oder Hirschmann sowie die Universität Stuttgart sind Mitglieder des OSADL. Die Initiative Open Source Region Stuttgart und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart unterstützen die Entwicklung des OSADL.
Die Open Source CRM Studie des Stuttgarter Unternehmens visual4 bietet Entscheidungsträgern in kleinen und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit, das passende Open Source CRM entsprechend den gestellten Anforderungen gezielt auszuwählen.
Dazu werden in der Studie die Funktionen der Open Source CRM Systeme XRMS, vtiger CRM und SugarCRM beschrieben, bewertet und miteinander verglichen. Hauptfunktionen der Systeme werden hierfür in die Kategorien Kontaktmangagement, Vertrieb und Marketing, Support, Kommunikationsunterstützung, Analyse und Reporting, Administrative Funktionen, Erweiterbarkeit, Softwareinstallation und Wartung, Plug-Ins und Bedienungsfreundlichkeit gegliedert. Abschließend wird jede CRM Lösung zusammenfassend beschrieben und zusätzliche Informationen wie Hersteller, Demosysteme, Sprachen und Communities bereitgestellt.
Eine systematische Zusammenstellung ermöglicht einen schnellen Überblick über den Funktionsumfang der Systeme. Zusätzlich zur Darstellung der Systeme werden die Vor- und Nachteile von Open Source Lösungen sowie der Einsatz von CRM Systemen anhand beispielhafter CRM Prozesse aus Vertrieb und Marketing dargestellt.
Die 60-seitige Open Source CRM Studie und weitere Informationen werden kostenlos auf
www.visual4.de/CRM-Studie zur Verfügung gestellt.
In den Räumen des Software-Zentrum Böblingen / Sindelfingen ist 2004 der „Open Source Lösungspark“ gestartet. Im Park arbeiten mittelständische Anbieter von Lösungen im Bereich freier Software. Durch diese Bündelung von Unternehmen finden Kunden aus Wirtschaft und Verwaltung ein breites Angebot und kompetente Ansprechpartner für den konkreten Einsatz von Open Source Lösungen in allen Anwendungsbereichen.
Der Open Source Lösungspark ist eine gemeinsames Projekt des Software-Zentrum Böblingen / Sindelfingen e.V. und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS), mit Unterstützung von IBM, Hewlett-Packard sowie der Städte Sindelfingen und Böblingen. Er ist in direkter Nachbarschaft zu den Großunternehmen Hewlett-Packard und IBM angesiedelt.
Die räumliche Nähe zu den beiden Marktführern und deren Unterstützung des Projekts ebnet vor allem jungen Software-Dienstleistern den Weg in den Markt für Open Source Software. Bezahlbare Mieten, die notwendige Infrastruktur, ein umfangreiches Serviceangebot und Branchenkontakte über die Netzwerke der Wirtschaftsförderung sorgen ebenfalls für gute Rahmenbedingungen.
Für den Mittelstand ist es wichtig, auf eine kostengünstige, sichere, flexible und zukunftssichere IT-Infrastruktur zurückzugreifen. Insbesondere der Einsatz von Open Source Software kann zu einer modernen und leistungsfähigen IT-Landschaft beitragen.
Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH hat mit vier IT-Dienstleistungsunternehmen aus der Region das „Fitnessprogramm Open Source Software“ ins Leben gerufen. Dabei werden erfahrene IT-Praktiker mit individuellen Analysen im Rahmen eines halbtägigen Workshops die Situation Ihres Unternehmens untersuchen und in einem Kurzbericht entsprechende Handlungsempfehlungen ausarbeiten.
Weitere Information
In der Interviewreihe "Questions on Open Source" beantworten Experten aus der Region Stuttgart Fragen rund um`s Thema Freie Software.
Zu den Videos
Der Einsatz von Open Source Software (OSS) führt zu teilweise erheblichen Einsparungen in der öffentlichen Verwaltung. Auch IT-Unternehmen profitieren von ihren OSS-Aktivitäten. Das ist das Ergebnis einer von IBM, Novell und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) beim Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Auftrag gegebenen Studie. Das Institut hat 209 öffentliche Verwaltungen und IT-Unternehmen nach ihren Einschätzungen zu lizenzfreier Software befragt.
Die Autoren der Studie kommen zu dem Ergebnis, dass der Einsatz von Open Source Software nicht nur der Öffentlichen Hand und den IT-Unternehmen mit OSS-Aktivitäten Vorteile bringt, sondern auch zu mehr Beschäftigung in Deutschland führen kann.
Die Studie habe gezeigt, so Dr. Walter Rogg, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH, dass Open Source verstärkt zu regionaler Wertschöpfung führt und das Innovationspotenzial der IT-Unternehmen stärkt. „Open Source Software sorgt für Innovation und sichert Arbeitsplätze vor Ort. Deshalb werden wir mit unserer erfolgreichen Initiative 'Open Source Region Stuttgart' den Wachstumsmarkt weiter gezielt entwickeln.“
Die Studie »Open Source Software – Strukturwandel oder Strohfeuer?« kann im Internet unter
www.iao.fraunhofer.de/... kostenlos als PDF heruntergeladen werden.
Die Hägele GmbH mit Sitz im Software-Zentrum Böblingen/Sindelfingen hat nun im Internet die Plattform b-o-s-s-eröffnet, auf der gewerbliche Anwender verschiedenste Open Source Software-Produkte als Alternative zu propritärer Anwendungen finden können.
Das Böblinger Unternehmen hat sich mit dem Projekt zum Ziel gesetzt, Anlaufstelle für gewerbliche Anwender, Dienstleister und Dienstleistersuchende sowie zur allgemeinen Informationsplattform für Open Source bzw. der freien Software zu werden. Sämtliche Programme werden in Zukunft getestet und ebenso bewertet. Die als gut befundene Software wird in einem Bundle in regelmäßigen Abständen zusammengefasst und auf DVD veröffentlicht. Gerade für Existenzgründer und Mittelständler ohne eigene IT-Abteilung bietet diese Zusammenstellung Orientierung im Markt befindlicher Anwendungen.
Die Linux-Musterlösung des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg ist eine "Komplettlösung für Schulen", die einfach zu installieren und leicht zu verwalten ist. Dabei werden insbesondere die speziellen Anforderungen an ein schulisches Netzwerk berücksichtigt. Das Neue Gymnasium Feuerbach ist eine der ersten Schulen, die die Musterlösung einsetzt.
Schulen, die die Linux-Musterlösung einsetzen, erhalten ein kostengünstiges Gesamtpaket, das alle wichtigen technischen und pädagogischen Anforderungen für ein schulisches Netzwerk erfüllt:
Die Musterlösung stellt als Kommunikationsserver die Verbindung zum Internet her und bietet alle für das Internet typischen Arbeitstechniken wie z.B. E-Mail, WWW und FTP auch im schulischen Intranet.
Als Datenserver stellt die Musterlösung allen Benutzern Festplattenplatz auf unterschiedlichen "Verzeichnissen" des Servers und wichtige Dienste wie z.B. das Drucken im Netz zur Verfügung.
Als Applikationsserver sorgt die Musterlösung dafür, dass die meisten Programme serverbasiert installiert werden können und allen Nutzern im Netz zur Verfügung stehen. Natürlich enthält die Musterlösung auch alle Werkzeuge für die Benutzerverwaltung im Netz unter Berücksichtigung spezieller schulischer Bedürfnisse.
Schließlich können mit der Linux-Musterlösung Arbeitsplatzrechner sehr einfach und schnell wiederhergestellt werden, wenn eine Störung an diesen Rechnern auftritt.
openhypnos ermöglicht ein einfaches und bequemes Recovery von wichtigen Systemen im Disasterfall. Die üblichen Backup-Systeme sichern nur die Daten der Systeme und Anwendungen. Die Systemkonfiguration (Partitionierung, IP-Adresse) bleiben dabei außen vor und werden nicht gesichert. Eben diese Informationen sind für ein erfolgreiches Recovery im Disasterfall zwingend erforderlich. Hier setzt openhypnos an.
openhypnos sammelt verfügbare System-Informationen ein, bereitet sie auf und erstellt eine bootfähige CD-ROM, mit deren Hilfe ein Recovery des jeweiligen Systems gelingt. Das wiederherzustellende System bootet openhypnos von der CD-ROM. Auf Basis der vorhandenen Systeminformationen wird es konfiguriert, und das System in einen Zustand gebracht aus welchem ein Backup ohne große Umwege wieder eingespielt werden kann. openhypnos ist unter Sun Solaris und Linux (Red Hat, SuSE) lauffähig.
Das Open Source Projekt openhypnos wurde im Rahmen der Initiative Open Source Region Stuttgart Anfang 2004 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Software kann direkt von der Homepage der Firma Evonet heruntergeladen werden.
Im Rahmen eines Projekts der Stadbücherei Stuttgart stehen ab sofort 20 Notebooks ausgestattet mit GNU/Linux als Betriebssystem, dem freien Programmpaket OpenOffice für Textverarbeitung und Tabellenkalkulation, mehreren freien Internetbrowsern zum Surfen, Recherchieren und Mailen und weiteren freien Multimediaprogrammen den Nutzern der Stadtbibliothek zur Ausleihe zur Verfügung.
Wer seine Erfahrungen mit den Notebooks und der Open Source Software mit anderen diskutieren will, Hilfestellung bei Problemen benötigt oder sich einfach mal mit Interessierten austauschen möchte, kann dies ab April in der wöchentlichen Linux-Sprechstunde tun.
Informationen zu den Angeboten der Stadtbücherei sind unter mailto:
opensource-stadtbuecherei[at]stuttgart.de erhältlich.
Von der "that´s IT - Open Source Demo CD" (Knoppix CD) wurden insgesamt 50.000 Exemplare über folgende Kanäle verteilt:
durch Partner auf Messen, Veranstaltungen und bei Kunden,
als Beilage verschiedener Zeitschriften,
über Branchennetzwerke der regionalen Wirtschaftsförderung.
Mit der CD konnte eine voll funktionsfähige LINUX-Umgebung mit einer reichhaltigen Auswahl an Multimedia-, Internet- und Office-Anwendungen unkompliziert ausprobiert werden.
Die "that`s IT - Open Source Demo CD" wurde in Zusammenarbeit dieser Partner erstellt:
Wirtschaftsförderung Region Stuttgart
Linux-Verband
MFG
SIG Open Source bwcon
22 kleinen und mittleren Unternehmen